Französische Revolution
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In fünfzehn Jahren durchläuft Frankreich alle denkbaren Staatsformen: absolute Monarchie, konstitutionelle Monarchie, Republik, Schreckensherrschaft, Direktorium, Kaiserreich. Kaum eine Epoche ist so dicht.
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65 Fragen aus Französische RevolutionSieben Arten zu üben – such dir aus, wie du es willst.
Die Ausgangslage
Drei Stände: Geistlichkeit, Adel und der Dritte Stand mit über neunzig Prozent der Bevölkerung. Die ersten beiden zahlten kaum Steuern, obwohl ihnen ein Großteil des Landes gehörte.
Dazu ein Staat vor dem Bankrott – nicht zuletzt wegen der teuren Unterstützung der amerikanischen Unabhängigkeit gegen England. Ausgerechnet dieser Krieg brachte auch die Ideen mit zurück, die später gegen den eigenen König gerichtet wurden.
Warum der Sturm auf die Bastille zum Symbol wurde
Militärisch war er bedeutungslos – im Staatsgefängnis saßen nur noch sieben Gefangene. Aber es war ein Gebäude, das für königliche Willkür stand, und sein Fall zeigte: Die Macht des Königs ist angreifbar.
Was blieb, was scheiterte
Geblieben ist die Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte von 1789. Alle Menschen frei und gleich an Rechten geboren – ein Satz, der bis heute wirkt.
Gescheitert ist die Republik zunächst. Auf die Revolution folgten Schreckensherrschaft, Napoleons Kaiserreich und ab 1815 wieder Könige. Erst rund achtzig Jahre später setzte sich die Republik in Frankreich dauerhaft durch.
Und die Rechte galten faktisch nur für Männer. Olympe de Gouges forderte 1791 eine eigene Erklärung für Frauen – zwei Jahre später wurde sie hingerichtet. Das Wahlrecht für Frauen kam in Frankreich erst 1944.
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