Säuren, Laugen, Salze
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Säuren und Laugen begegnen einem täglich: im Magen, im Essig, in der Seife, im Sprudelwasser. Die pH-Skala ordnet sie alle auf einer einzigen Linie ein.
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50 Fragen aus Säuren, Laugen, SalzeSieben Arten zu üben – such dir aus, wie du es willst.
Die Skala ist zehnerlogarithmisch
Das wird häufig unterschätzt. Jeder Schritt bedeutet den Faktor zehn: pH 3 ist hundertmal saurer als pH 5, nicht etwas saurer.
Zur Einordnung: Magensäure liegt bei etwa 1, Essig und Cola bei rund 3, reines Wasser bei 7, Blut bei 7,4, Seifenlauge bei etwa 10.
Was sauer und was basisch macht
Säuren geben in Wasser Wasserstoff-Ionen ab, Laugen Hydroxid-Ionen. Treffen beide zusammen, heben sie sich gegenseitig auf – es entstehen Salz und Wasser, und es wird warm.
Aus Salzsäure und Natronlauge entsteht dabei gewöhnliches Kochsalz. Aus zwei gefährlichen Stoffen wird etwas völlig Harmloses.
Zwei Sicherheitsregeln
Erst das Wasser, dann die Säure. Umgekehrt kann die Mischung spritzen und schwere Verätzungen verursachen.
Laugen unterschätzt man leicht. Sie fühlen sich seifig an, weil sie die Fettschicht der Haut angreifen. Weil es zunächst harmlos wirkt, wird die Verätzung oft zu spät bemerkt – sie dringt tiefer ins Gewebe ein als bei Säuren.
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