Mittelalter
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Rund tausend Jahre zwischen Antike und Neuzeit – eine Epoche, über die viele Halbwahrheiten kursieren. Vieles, was man dem Mittelalter zuschreibt, gehört gar nicht dorthin.
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123 Fragen aus MittelalterSieben Arten zu üben – such dir aus, wie du es willst.
Drei hartnäckige Irrtümer
Die Hexenverfolgungen. Ihr Höhepunkt lag nicht im Mittelalter, sondern in der frühen Neuzeit, etwa zwischen 1560 und 1630 – also in derselben Zeit wie die Entdeckungsfahrten und die Reformation.
Die Pestärzte mit den Schnabelmasken. Die Maske stammt aus dem 17. Jahrhundert, rund 250 Jahre nach der großen Pestwelle von 1347.
Die Erde als Scheibe. Die Kugelgestalt war seit der Antike bekannt und im Mittelalter unter Gebildeten unstrittig.
Wer im Mittelalter was zu sagen hatte
Macht war nicht an einem Ort gebündelt, sondern zwischen drei Kräften verteilt, die ständig miteinander rangen:
- Der König oder Kaiser wurde gewählt, nicht geboren. Eine feste Hauptstadt hatte er nicht – er zog mit seinem Hof durchs Reich.
- Die Kirche verfügte über Einnahmen, Bildung und eine wirksame Waffe: Der Kirchenbann entband die Untertanen vom Treueid.
- Die Fürsten und Ritter hielten Land zu Lehen und schuldeten dafür Treue und Kriegsdienst.
Später kam eine vierte Kraft dazu: die Städte. Wer ein Jahr und einen Tag in einer Stadt lebte, war nicht mehr leibeigen – Stadtluft macht frei. Das war der Grund, warum die Städte so schnell wuchsen.
Was hier zu finden ist
3 Quizze mit 123 Fragen zu Leben im Mittelalter, Kaiser, Ritter, Kirche und Stadt und Handel.