Xtra Quiz

Neun von zehn Menschen lebten auf dem Land und arbeiteten in der Landwirtschaft. Wer das Mittelalter verstehen will, fängt deshalb nicht bei den Burgen an, sondern bei den Feldern.

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66 Fragen aus Leben im Mittelalter

Sieben Arten zu üben – such dir aus, wie du es willst.

Woraus
Spielart
Umfang
Ohne Anmeldung · nach der Runde gibt es zu jeder Frage die Erklärung

Die Dreifelderwirtschaft als Wendepunkt

Ein Feld Wintergetreide, eines Sommergetreide, eines Brache. So erholte sich der Boden, und die Erträge stiegen deutlich. Mehr Ertrag bedeutete mehr Menschen, die nicht selbst säen mussten – Handwerker, Händler, Geistliche. Ohne diese Neuerung hätte es die Städte des Hochmittelalters nicht gegeben.

Wo gelebt wurde

Auf der Burg – Wohnsitz und Festung zugleich. Der Bergfried als letzter Zufluchtsort, der Palas als Wohngebäude. Geheizt wurde meist nur ein einziger Raum.

Im Kloster – nach der Regel bete und arbeite. Klöster waren zugleich Bildungs-, Wirtschafts- und Versorgungszentren. Im Skriptorium entstanden die Abschriften, denen wir einen großen Teil der überlieferten antiken Texte verdanken.

Im Dorf – abgabenpflichtig an den Grundherrn, dazu der Zehnt an die Kirche.

Drei Klischees, die nicht stimmen

Die Pestärzte mit den Schnabelmasken gab es zur Zeit des Schwarzen Todes noch nicht – die Maske stammt aus dem 17. Jahrhundert.

Die großen Hexenverfolgungen fanden nicht im Mittelalter statt, sondern in der frühen Neuzeit, vor allem zwischen 1560 und 1630.

Die Erde als Scheibe hielt im Mittelalter kein Gebildeter für wahrscheinlich – die Kugelgestalt war seit der Antike bekannt.

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